Informationen und außenpolitisch Kontroverses

Bild: kalhh - pixabay.com/de

Mit einem kurdisch-syrischen Abend wollen der Arbeitskreis Flüchtlinge und die Stadt Eschborn ein Lagebild und Hintergrundinformationen aus der Kriegsregion in Nordsyrien geben.

Wenn die Referenten des Vereins „Initiative Städtefreundschaft Frankfurt-Kobane e.V.“ am Montag, den 11. März ab 18:30 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Rathauses ihre Sicht der Dinge erläutern, dürfte das die Eschborner Anhänger des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nicht begeistern. Aber das ist auch nicht das Ziel der Organisatoren.

„Neben Berichten über die die allgemeine Situation in der Region wird auch Stellung bezogen zu der Frage, welche Kräfte Einfluss nehmen auf die Ereignisse dort? Welche Rolle spielen die Kurden und ihre Organisationen? Wie könnte ein Wiederaufbau gelingen? Welche politischen Strukturen braucht es, um die Konfliktursachen zu beseitigen und neue zu verhindern?“, heißt es in der städtischen Pressemitteilung zu den geplanten Themen des Abends.

Für alle Besucher gibt es an dem Abend einen kurdisch-syrischen Imbiss. Der Erste Stadtrat Thomas Ebert hofft gemeinsam mit den Organisatoren auf reges Interesse an der Veranstaltung. Der Eintritt ist frei.


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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. „…dürfte das die Eschborner Anhänger des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nicht begeistern.“

    Was für eine große Aussage. Soll das bedeuten dass die Anhänger des türkischen Präsidenten alle Feinde der freien Meinungsäußerung sind?

    • Ob restlos alle Erdogan-Anhänger beim Thema Presse- und Meinungsfreiheit die Linie ihres Präsidenten gutheißen, bleibt offen.
      Auf jeden Fall sieht der türkische Präsident in einem autonomen Kurdenstaat eine Bedrohung und bezeichnet die Kämpfer als Terroristen.

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